Pressemitteilung Freunde und Förderer des Klinikum Crailsheim e.V. / 07.07.2026

„Erstklassige Medizin ermöglichen“

Gesundheitswesen Die „Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim“ stellen 200 000 Euro für die Anschaffung eines OP-Roboters zur Verfügung. Stefan Schmidt-Weiss bleibt Vorsitzender des Fördervereins.

„Wir wollen erstklassige Medizin in Crailsheim ermöglichen“, hob Stefan Schmidt-Weiss, der Vorsitzende der „Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim“ bei der Hauptversammlung des Fördervereins hervor. Das wollen auch die Mitglieder und so wurde der Antrag des Vorstands, dem Krankenhaus 200 000 Euro für die Anschaffung eines OP-Roboters zur Verfügung zu stellen, einstimmig befürwortet. Mit diesem Beschluss, so Schmidt-Weiss, setze der Förderverein „ein Zeichen“, trage er maßgeblich dazu bei, dass das Klinikum auch künftig „in der ersten Liga spielen kann“.

Mittlerweile hat der vor vier Jahren gegründete Förderverein mehr als 500 Mitglieder. Für den Vorsitzenden Stefan Schmidt-Weiss ist das ein Zeichen dafür, „dass der Verein in der Stadtgesellschaft verankert ist“, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger mit einer Mitgliedschaft ihrer Überzeugung Ausdruck verleihen, dass ein leistungsfähiges Krankenhaus in Crailsheim unverzichtbar sei. Auch bei den Spenden ist die Entwicklung positiv. Kamen im ersten Jahr (2022) 33 000 Euro zusammen, waren es 2025 bereits 94 000 Euro. Da die gute Entwicklung bis heute anhält, konnten die Mitglieder bei der Hauptversammlung dem Krankenhaus einen Beitrag von 212 000 Euro zur Verfügung stellen. Für das Campusfest im Sommer, mit dem der Förderverein seine Wertschätzung für die Arbeit der im Klinikum Beschäftigten zum Ausdruck bringt, wurden 7 000 Euro genehmigt, für die nebenberufliche Weiterbildung von Beschäftigten 2 000 Euro, für die Integration von ausländischen Pflegekräften 2 000 Euro und für die Anerkennung von ehrenamtlicher Arbeit im Krankenhaus 1 000 Euro.

Die restlichen 200 000 Euro stellt der Förderverein für die Anschaffung eines OP-Roboters zur Verfügung der im nächsten Jahr in der Orthopädie zum Einsatz kommt. Der Kreistag hat beschlossen, dass die Orthopädie im Klinikum in Crailsheim gebündelt wird. Die Konsequenz: Die von Chefarzt Dr. Dirk Steinhagen geleitete Orthopädie-Abteilung im Diak Klinikum in Schwäbisch Hall zieht nach Crailsheim um, hier werden mit Dr. Jens Rossek und Dr. Steinhagen dann zwei Chefärzte tätig sein und gemeinsam eine orthopädische Fachklinik aufbauen, deren Einzugsgebiet weit über den Landkreis hinausreichen, und die maßgeblich zur langfristigen Sicherung des Krankenhauses in Crailsheim beitragen soll. Das robotikgestützte Assistenzsystem für Knieoperationen kostet rd. 500 000 Euro. Das Klinikum finanziert 300 000 Euro, der Förderverein übernimmt die restlichen 200 000 Euro. „Das ist ein tiefer Griff in die Vereinskasse“, so Vorsitzender Schmidt-Weiss, „aber er lohnt sich“. Dr. Steinhagen, der noch am Diak Klinikum arbeitet, aber schon Mitglied der „Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim“ ist, erläuterte den Mitgliedern die Bedeutung des OP-Roboters. Der sei „keine Spielerei“, sondern ermögliche ein noch präziseres Arbeiten, was wiederum mehr medizinische Qualität und noch höhere Patientenzufriedenheit bedeute. Es gebe schon jetzt Anfragen von Patienten, wann „Robin“ – so heißt der Roboter – eingesetzt wird. Das Klinikum in Crailsheim ist das erste Krankenhaus in Deutschland, dass „Robin“ einsetzen wird „und damit“, so Chefarzt Steinhagen – „haben wir ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal“ (eine Test-Version von „Robin“ ist schon jetzt im Diak Klinikum im Einsatz).

Wie tief der noch junge Förderverein in der Stadtgesellschaft verwurzelt ist, machte Vorsitzender Schmidt-Weiss anhand von Beispielen deutlich. Nach dem Tod des Unternehmers Horst Groninger, der dem Klinikum eng verbunden war, bat die Familie darum, auf Blumenkränze zu verzichten und stattdessen den Förderverein zu unterstützen. So kamen mehr als 10 000 Euro zusammen. Als Schmidt-Weiss plötzlich einen Scheck über 20 000 Euro in die Höhe hielt, war die Überraschung des Abends perfekt. Überreicht hatten ihn Sabine Pflug-Roll und ihr Ehemann Ronny Pflug, beides Mitglieder des Fördervereins. Zusammengekommen ist das Geld, weil die Firmengruppe Roll anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens auf Geschenke verzichtet und die Gäste gebeten hatte, für den Förderverein zu spenden. Bei der Scheckübergabe verwies Ronny Pflug auf die große Verbundenheit der in Crailsheim ansässigen Firmengruppe mit dem Klinikum und unterstrich: „Wir brauchen ein leistungsfähiges Krankenhaus in der Stadt – jetzt und auch künftig.“

Wie lebendig der vier Jahre alte Förderverein ist, verdeutlichte Vorsitzender Schmidt.-Weiss in seinem Tätigkeitsbericht. Er hob insbesondere die Arbeit des zweiten stellvertretenden Vorsitzenden Daniel Kunz und des Beiratsmitglieds Carola Schroth hervor, die die Aktivitäten des Vereins koordinieren. „Die Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim“ machen bei vielen Gelegenheiten auf sich aufmerksam, unter anderem beim Campusfest, bei der Gesundheitsmesse Vitamed, beim Weihnachtsmarkt und auf der Muswiese. „Die Chemie im Vorstand stimmt“, freut sich der Vorsitzende und so war es kein Wunder, dass sich das Gremium geschlossen zur Wiederwahl stellte – und in den Ämtern bestätigt wurde. Vorsitzender bleibt Stefan Schmidt-Weiss, erster Stellvertreter ist Professor Dr. Alexander Bauer, zweiter Stellvertreter Daniel Kunz. Schatzmeister bleibt Werner Schmidt, Schriftführerin Andrea Hernadi. Die Beisitzer Carola Schroth, Susanne Hammer und Andreas Harthan werden künftig durch Stefan Bort, den Klinischen Direktor des Klinikums Crailsheim, verstärkt.

INFO: Mehr Informationen zum Förderverein gibt’s unter www.foerderverein-klinik-crailsheim.de

Bildunterschrift: Sabine Pflug-Roll und Ronny Pflug überreichten einen 20 000-Euro-Scheck auf der Hauptversammlung der „Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim“ an Professor Dr. Alexander Bauer, Stefan Schmidt-Weiss und Dr. Jens Rossek (von links).

Pressemitteilung Freunde und Förderer des Klinikum Crailsheim e.V. / 04.07.2026

Campusfest vor dem Klinikum

„Mit der Einladung zum Campusfest zeigen wir allen dort Beschäftigten unsere Wertschätzung für die Arbeit im Klinikum und in den Praxen auf dem Gesundheitscampus“, teilen die „Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim“ in einer Pressemitteilung mit.

Fördervereinsvorstand Stefan Schmidt-Weiss freute sich letzten Freitag über mehr als 400 Gäste, die am vergangenen Freitag von Mitgliedern des Fördervereins bei schönstem Wetter bewirtet wurden.  „Uns war wichtig, nicht nur die Kosten zu tragen, sondern unseren Dank persönlich an der Essen- und Getränkeausgabe und beim Abräumen der Tische zum Ausdruck zu bringen. Auch den Spüldienst und den Auf- und Abbau der Festgarnituren übernahmen die Vereinsmitglieder. „Das kam gut an und werden wir nächstes Jahr wiederholen,“ versprach Stefan Schmidt-Weiss bei vielen Gesprächen an den Tischen. Über ein Wiedersehen freuten sich die eingeladenen Rentnerinnen und Rentner.

@: www.foerderverein-klinik-crailsheim.de

Bild:

Andreas Petrou, mitten unter den Gästen des Campusfestes, verkaufte Volksfest-Lose. Ein Teil des Erlöses der Tombola der Rotary Hilfe e.V. Crailsheim kommt dieses Jahr dem Förderverein des Klinikums Crailsheim zugute (www.volksfest-los.de). Foto: privat  

Pressemitteilung Freunde und Förderer des Klinikum Crailsheim e.V. / 26.06.2026

Rotarier setzen sich fürs Klinikum ein

Der Rotary Club Crailsheim hat den Verkauf seiner Volksfestlose gestartet und auch in diesem Jahr kommt der Erlös gemeinnützigen Projekten zugute – eines davon ist das Engagement der „Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim“ fürs Krankenhaus in der Stadt.

Auch in diesem Jahr bietet der Serviceclub Rotary im Vorfeld des Fränkischen Volksfestes die schwarz-gelben Lose an. Zu gewinnen gibt es zahlreiche attraktive Preise, darunter Freifahrten auf dem Festplatz und Gutscheine von Einzelhändlern. „Mit den Volksfestlosen kann man auf einfache Weise Gutes tun und zugleich die Vorfreude aufs Volksfest steigern“, betont Werner Meiser, der Präsident der Crailsheimer Rotarier. Die Losaktion des Clubs stößt Jahr für Jahr auf große Resonanz, 2025 waren die Lose sogar ausverkauft.

An diesen Erfolg soll in diesem Jahr angeknüpft werden und deshalb gibt es die Lose nicht nur in Geschäften in Crailsheim (TC Buckenmaier, Autohaus Linke, Kuno Augenoptik und Hörakustik, Ratsapotheke) sondern auch an vielen Wochenenden am Verkaufsstand vor dem Bekleidungshaus TC Buckenmaier und bei Großveranstaltungen wie Wirtefest, Kulturwochenende und Goldbacher Lichterfest.

Der Erlös des Losverkaufs kommt zwei Projekten zugute: der Mitfinanzierung eines OP-Roboters fürs Klinikum durch die „Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim“ und der weltweiten Rotary-Initiative „Polio Plus“. Laut Beschluss des Kreistags wird die Orthopädie im Landkreis im Crailsheimer Krankenhaus zentralisiert. Hier soll eine Fachklinik entstehen, in der mehr als 1 000 Prothesenoperationen vor allem im Hüft- und Kniebereich jährlich durchgeführt werden. Um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, kauft das Klinikum ein robotikgestütztes Assistenzsystem für die Operationen. Mitfinanziert wird diese Anschaffung von den „Freunden und Förderern des Klinikums Crailsheim“ und diesen wiederum kommt die Hälfte des Erlöses aus dem Losverkauf des Rotary Clubs zugute.

Mit der anderen Hälfte unterstützen die Crailsheimer Rotarier eine weltweite Initiative von Rotary, nämlich die Ausrottung von Polio, also der Kinderlähmung. Diese furchtbare Krankheit soll nach den Pocken die zweite sein, die dank vieler Initiativen – auch der von Rotary – vom Erdboden verschwindet. „Mit dem Kauf von Volksfestlosen kann man also wirklich viel Gutes tun, in Crailsheim und in der Welt“, so Werner Meiser, der Präsident der Crailsheimer Rotarier.

INFO Weitere Informationen zur Aktion und den Gewinnen gibt’s unter www.volksfest-los.de

Bildunterschrift:

Sie hoffen, dass viele Volksfestlose verkauft werden: Carola Schroth und Professor Dr. Alexander Bauer vom Krankenhaus-Förderverein, sowie Werner Meiser, Dr. Patrick Stiller und Dr. Jürgen Fetzer vom Rotary Club Crailsheim (von links).  Foto: privat

Pressemitteilung

03.04.2026

Schneider & Sohn unterstützt Klinik-Förderverein

Die gemeinsame Präsenz auf der Muswiese in Rot am See, bei der die Firma Schneider & Sohn aus Gammesfeld zusammen mit den Firmen FARMBAU und Hanselmann unter dem Motto „Drei für Hohenlohe“ einen Gemeinschaftsstand betrieb, war der Grundstein für dies Unterstützung des Klinikums Crailsheim. Besucherinnen und Besucher konnten sich mit den Unternehmen austauschen, kühle Getränke genießen und gleichzeitig mit einer freiwilligen Spende ins „Kässle“ einen guten Zweck unterstützen.

Für Schneider & Sohn war jedoch schnell klar, dass es nicht bei den Einnahmen aus der Muswiese bleiben sollte. Das Unternehmen stockte den Betrag durch einen Teil der jährlichen Weihnachtsspende auf. Gemeinsam übergaben Geschäftsführer Christian Schneider und seine Mutter Ruth Schneider (Personalabteilung) am Dienstag einen Spendenscheck über 5.000 € an den Förderverein.

Mit der Unterstützung möchte das Unternehmen einen Beitrag zur Stärkung der medizinischen Versorgung in der Region leisten. Moderne Technik ermöglicht genauere Diagnosen und bessere Behandlungsmöglichkeiten. Gleichzeitig profitieren Patientinnen und Patienten davon, wenn wichtige Behandlungen in der Nähe durchgeführt werden können und lange Fahrten zu entfernteren Kliniken entfallen.

Zudem trägt eine moderne Ausstattung dazu bei, qualifizierte Fachkräfte für die Region zu gewinnen. Ein leistungsfähiges Krankenhaus stärkt damit nicht nur die medizinische Versorgung, sondern verbessert auch die Lebensqualität der gesamten Region. Für Schneider & Sohn ist dieses Engagement zugleich Ausdruck der eigenen Verantwortung gegenüber der Region. „Eine hochwertige medizinische Versorgung vor Ort kommt uns allen zugute – deshalb ist es wichtig, sie gemeinsam zu stärken“, so Christian Schneider.

Der Förderverein ermöglicht der Klinik den Einsatz modernster Medizintechnik, die sonst nur in größeren Krankenhäusern zur Verfügung steht. Auf der Wunschliste von Dr. Jens Rossek, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Crailsheim steht ein OP-Roboter, der ab dem Jahr 2027 in Crailsheim bei der Implantation von Knieprothesen eingesetzt werden soll. Das Robotersystem hilft dem Chirurgen, das Implantat optimal zu positionieren, erläuterte Dr. Rossek. Klinik-Geschäftsführer Werner Schmidt berichtete, dass der Förderverein Spenden für diese etwa eine halbe Million teure Großinvestition im Hinblick auf die in Crailsheim geplante orthopädische Fachklinik anspare. Der Förderverein werde nicht alles finanzieren können. Je größer der Zuschuss, umso leichter falle dem Klinikum die Restfinanzierung. „Gemeinsam schaffen wir das“, blicken Rossek und Schmidt optimistisch nach vorne und sagten den Spendern herzlichen Dank!

Bildunterschrift:

Von links bei der Spendenübergabe: Klinik-Geschäftsführer Werner Schmidt, Ruth und Christian Schneider sowie Chefarzt Dr. med. Jens Rossek. Foto: Klinikum Crailsheim

Hohenloher Tagblatt / 25.03.2026 

Klinik für die Zukunft gut aufstellen

Eine großzügige Spende durften stellvertretend für das Klinikum Crailsheim Geschäftsführer Werner Schmidt und Chefarzt Dr. med. Jens Rossek am Donnerstagnachmittag von der Firma Hanselmann entgegennehmen. Gründer und Geschäftsführer Friedrich Hanselmann, der sich seit vielen Jahren im Förderverein des Klinikums engagiert und schon  in den vergangenen Jahren des Öfteren als Spender für das Klinikum in Erscheinung getreten ist, überreichte den symbolischen Scheck. Darüber berichtete das Hohenloher Tagblatt in der Ausgabe vom 25. März. Autor des Presseberichts ist Ralf Mangold.

Zu seinem 60. Geburtstag verzichtete Friedrich Hanselmann beim Firmenfest auf Geschenke und sammelte stattdessen in den letzten Wochen Spenden von Freunden, Unternehmern aus der Region sowie lokalen Banken. So kam ein fünfstelliger Betrag zusammen, den Friedrich Hanselmann großzügig auf 20.000 Euro aufrundete. „Wir brauchen Menschen mit Wissen. Das ist bei uns in der Firma genauso wie im Krankenhaus. Wir arbeiten an denselben Themen.“ Mit der neuesten Technik und KI könne das Crailsheimer Krankenhaus Prozesse und Technik weiter optimieren und für die Zukunft gut aufgestellt sein. „Gute Leute möchten gutes Material.“

Und Klinikum-Geschäftsführer Werner Schmidt weiß auch schon, wofür die Spende eingesetzt wird, und zwar in der Knie-Endoprothese (künstliches Kniegelenk). „Wir sparen für eine große Anschaffung in diesem Bereich.“ Geplant ist es, sich einen Roboter als Hilfe-System anzuschaffen. „Bestimmte Vorgänge kann ein Roboter bei der Operation unterstützen, beispielsweise bei der Positionierung einer Prothese“, erklärt Chefarzt Dr. Jens Rossek.

Solch ein Roboter sei eine riesige Erleichterung bei der Dokumentation, „zudem kann man damit den Werdegang einer OP digital mitverfolgen“. Nicht zuletzt erhofft sich der Chefarzt der Orthopädie eine große Zeitersparnis und deshalb einen wichtigen Schritt, mit solchen Geräten auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein. „Bei so vielen Operationen benötigen wir unbedingt modernste Technik.“

In Crailsheim entsteht nämlich nach der Zusammenlegung der Orthopädie mit dem Diak Schwäbisch Hall ein orthopädisches Zentrum. Geplant ist dort zukünftig über 1000 Prothesen hauptsächlich im Knie- und Hüftbereich jährlich einzusetzen.  Mittelfristig sollen es sogar noch mehr werden und Ziel sei es, dass in Crailsheim eine orthopädische Fachklinik entsteht.

Bei der Scheeckübergabe von links: Klinik-Geschäftsführer Werner Schmidt, Jana und Friedrich Hanselmann, Ärztlicher Direktor Dr. Jens Rossek und Leonie Käpplinger, bei der Hanselmann GmbH für Marketing zuständig. Foto: Ralf Mangold

Pressemitteilung

08.03.2026

Geschwister spenden 2 000 Euro

Mit einer Spende in Höhe von 2 000 Euro unterstützt die Crailsheimer Firma SHB den Förderverein des Klinikums Crailsheim. Bei der Spendenübergabe an Werner Schmidt, den Schatzmeister der Freunde und Förderer des Klinikums, betonten Jens-Olaf und Kim-Nadine Stolle, dass ihnen ein wohnortnahes Krankenhaus wichtig sei. Deshalb, so die Geschwister, die die Firma gemeinsam leiten, sei ihnen die Entscheidung für das Klinikum leichtgefallen. Werner Schmidt, zugleich Geschäftsführer des Klinikums, hob hervor, dass er sich trotz allen Termindrucks immer die Zeit nehme, um bei Spendenübergaben dabei zu sein, „denn sie zeugen von einer engen Verbundenheit der Crailsheimerinnen und Crailsheimer mit ihrem Krankenhaus“. Über die freut sich auch Dr. Jens Rossek, der Ärztliche Direktor des Klinikums. Er habe größte Achtung vor den Aktivitäten des Fördervereins, der sich unermüdlich für das Crailsheimer Krankenhaus einsetze.

Die Spender Kim-Nadine und Jens-Olaf Stolle sind mittlerweile auch Mitglieder des Fördervereins geworden – Werner Schmidt hatte also gleich zweifachen Grund zur Freude. Eigentlich waren es sogar drei, denn der ehemalige Wirtschaftsförderer des Landkreises tauschte sich mit den Geschwistern Stolle auch noch über die Erfolgsgeschichte der Firma aus, die sich in ihrem mehr als 30-jährigen Bestehen einen Namen in der Entwicklung und dem Vertrieb von Kunststoffverpackungen gemacht hat und in dieser Zeit stetig gewachsen ist. Mittlerweile agiert die Firma international, sind ihre Produkte sowohl bei großen Drogerieketten als auch in Supermärkten zu finden. 2023 wurde das Unternehmen mit dem Wirtschaftspreis der Stadt Crailsheim für besondere Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

Bildunterschrift:

Die Geschwister Kim-Nadine und Jens-Olaf Stolle übergeben den 2000-Euro-Scheck an Werner Schmidt (links), den Schatzmeister des Klinikum-Fördervereins. Mit dabei war auch Dr. Jens Rossek, der Ärztliche Direktor des Crailsheimer Krankenhauses.              Foto: privat

Stadtkapelle Crailsheim

Die Stadtkapelle Crailsheim ist das musikalische Aushängeschuld der Stadt Crailsheim. Am 14. März geben sie im Hangar ein Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins für das Crailsheimer Krankenhaus.

Wie gut die Musikerinnen und Musiker sind, stellten sie kürzlich bei der Amtseinsetzung von Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer wieder eindrucksvoll unter Beweis. Das Hohenloher Tagblatt widmete dem musikalischen Auftritt der Stadtkapelle einen eigenen Artikel und zitierte Lobeshymnen der Prominenz an diesem Abend. So betonte Oberbürgermeister Grimmer, dass die Stadtkapelle „fantastisch“ sei, Landrat Gerhard Bauer unterstrich, dass er „selten so etwas Schönes gehört“ habe und Regierungspräsidentin Susanne Bay lobte die „großartige Musik“.

Diese hochgelobte Stadtkapelle gibt am Samstag, 14. März, um 19 Uhr ein Benefizkonzert in der Stadthalle Hangar zugunsten der „Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim“. Dank dem besonderen Engagement des Vorsitzenden des Fördervereins, Stefan Schmidt-Weiss, ist es möglich, dass der gesamte Erlös des Konzertes dem Förderverein und damit dem Klinikum zugute kommt. Als Solist des Konzertabends konnte der international bekannte Ernst Hutter gewonnen werden, den viele als langjährigen Leiter der Egerländer Musikanten kennen.

Karten für das Konzert gibt es in den Shops der Zeitungen im Landkreis in Crailsheim, Schwäbisch Hall und Gaildorf und im Rathaus in Blaufelden.

Hohenloher Tagblatt / 30. Januar 2026

Der  Förderverein „Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim“ lädt am 14. März zum Benefizkonzert mit Stadtkapelle und dem langjährigen musikalischen Leiter der Egerländer Musikanten, Ernst Hutter ein. Vorsitzender Stefan Schmidt-Weiss spricht in einem im Hohenloher Tagblatt veröffentlichten Bericht über Ziele und Initiativen des Vereins. 

Herr Schmidt-Weiss, Sie sind Vorsitzender des Fördervereins „Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim“ und veranstalten am 14. März ein Benefizkonzert. Wie kam es dazu?

Stefan Schmidt-Weiss: Die Idee kam mir, als die Stadtkapelle Crailsheim bei der Einweihung der neuen Werkshalle der Firma Gerhard Schubert gespielt hat. Mein Vater Werner war einige Jahre erster Vorsitzender der Stadtkapelle und hat die Musik dieses Orchesters sehr geschätzt, genau wie Gerhard Schubert übrigens. Diese Begeisterung hat sich auf die nächste Generation, die Söhne von Gerhard Schubert, und auch auf meine Schwester Susanne und mich übertragen.

Welche Erwartungen haben Sie an die Veranstaltung?

Zunächst einmal freue ich mich auf ein tolles Konzert mit einem abwechslungsreichen und bunten musikalischen Programm, das die Zuhörerinnen und Zuhörer sicher begeistern wird. Diese Veranstaltung wird auch dazu beitragen, den Förderverein und seine Ziele in der Öffentlichkeit noch bekannter zu machen. Und ich hoffe auf ein ausverkauftes Haus, denn der komplette Erlös aus dem Kartenverkauf wird 1:1 dem Förderverein zugutekommen.

Es ist Ihnen zudem gelungen, einen äußerst populären Solisten für dieses Konzert zu gewinnen.

In der Tat freuen wir uns riesig, dass der bisherige Dirigent der international renommierten Egerländer Musikanten und langjährige Posaunist der SWR Big Band, Ernst Hutter, als Solist verpflichtet werden konnte. Der Musikdirektor der Stadtkapelle, Franz Matysiak, kennt ihn sehr gut und wollte ihn vor einigen Jahren schon einmal für ein Konzert in Crailsheim engagieren. Dann kam Corona dazwischen und jetzt holen wir das Gastspiel in Crailsheim im Rahmen des Benefizkonzertes nach.

Lassen Sie uns über den Förderverein sprechen. Welche Ziele verfolgen Sie?

Das Klinikum Crailsheim ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Region und nicht zuletzt ein wichtiger Standortfaktor für unseren Raum. Mit den Mitgliedsbeiträgen und Spenden unseres Vereins unterstützen wir das Klinikum, eine bestmögliche medizinische Versorgung sicherzustellen.

Wie kann man sich das vorstellen?

Wir verfolgen unter anderem das Ziel, eine innovative Verbesserung der medizinischen Versorgung zu erreichen, die über die Standardausstattung der Grund- und Regelversorgung hinausgeht, Vorteile für die Patienten bietet und von den Krankenkassen nicht extra vergütet wird. Im vergangenen Jahr konnte so zum Beispiel ein intravaskuläres Ultraschallgerät angeschafft werden, mit dem Herzkranzgefäße mit größtmöglicher Präzision beurteilt werden können.

Bewegen Sie sich mit Ihren Initiativen vorwiegend im medizintechnischen Bereich?

Nein, ganz und gar nicht. Wir halten auch die Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit des Personals im Crailsheimer Klinikum für enorm wichtig. Daher veranstalten wir – getragen von unseren ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern – ein Campusfest als Dank für alle Beschäftigten auf dem Klinikcampus. Weitere Förderprojekte beziehen sich auf die Anerkennung für ehrenamtliche Besuchsdienste, die Betreuung von ausländischen Pflegefachkräften und die Unterstützung nebenberuflicher Weiterbildungsmaßnahmen – ein breites Unterstützungsportfolio also.

Wie werben Sie in der Öffentlichkeit und wie gewinnen Sie neue Vereinsmitglieder?

Ich habe ein ungeheuer engagiertes Team im Vereinsvorstand an meiner Seite: Professor Dr. Alexander Bauer, Daniel Kunz, Werner Schmidt, Andrea Hernadi, Susanne Hammer, Carola Schroth und Andreas Harthan, die mich unterstützen und neben dem Campusfest viel für den Verein zusammen mit weiteren ehrenamtlichen Mitgliedern auf die Beine stellen. Erwähnen möchte ich die Mitgliederwerbung und den Glühweinverkauf auf dem Crailsheimer Weihnachtsmarkt oder die Mitwirkung beim Tag der offenen Tür des Klinikums am 17. Januar anlässlich der Einweihung des Klinikanbaus. Wir sind aber auch auf Social Media aktiv, etwa mit einem eigenen Internetauftritt und auf Instagram.

Seit wann gibt es den Verein und wie haben sich die Mitgliederzahlen entwickelt?

Der Verein wurde am 9. Mai 2022 gegründet. Bis zu unserer letzten Mitgliederversammlung Anfang Juli 2025 verzeichneten wir 319 Mitglieder, darunter auch viele Unternehmen. Da ist natürlich noch Luft nach oben. Wir hoffen, mit weiter steigenden Mitgliederzahlen auch in Zukunft wichtige Beiträge für die Gesundheitsversorgung im Raum Crailsheim leisten zu können, und damit meine ich den gesamten Einzugsbereich unseres Klinikums bis hinüber nach Mittelfranken und über Kreisgrenzen hinweg.

Haben Sie selbst einen besonderen Wunsch für das Konzertprogramm?

Ja, das ist der „Böhmische Traum“ und darauf freue ich mich heute schon!

Info Das Interview hat Frieder Scheerer, Mitglied des Fördervereins des Klinikums, geführt.

Mitgliedschaft und Kartenvorverkauf

Der Förderverein „Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim“ informiert unter www.foerderverein-klinik-crailsheim.de über seine Ziele und Aktivitäten. Wer Förderer werden möchte, kann die Mitgliedschaft auch online beantragen.

Das Benefizkonzert der Stadtkapelle Crailsheim mit dem Solisten Ernst Hutter, unter der Leitung von Musikdirektor Franz Matysiak, beginnt am Samstag, 14. März, 19 Uhr, im Hangar-Event-Airport Crailsheim. Vorverkaufsstellen: Shops des Hohenloher Tagblatts, Haller Tagblatts, Rundschau Gaildorf und Rathaus Blaufelden. Für Abonnenten gibt es bei Vorlage der Abomax-Karte 1 Euro Rabatt auf den regulären Ticketpreis, auch an der Abendkasse.

Stefan Schmidt-Weiss ist Vorsitzender des „Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim e.V.

Und wieder ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Gesundheitscampus‘ geschafft“, freute sich Landrat Gerhard Bauer am Freitagnachmittag bei der Einweihung des fast 50 Millionen teuren Anbaus am Klinikum in Crailsheim. Lob für die Baumaßnahme gab’s von höchster Stelle: Sozialminister Manfred Lucha würdigte das Klinikum als „zukunftsfähig“.

Die Entwicklung des Gesundheitscampus‘ in Crailsheim sei ein Vorbild für andere Standorte im Land, so der Minister. Das sieht auch Landrat Bauer so. Da müsse man im Ländle oder gar in Deutschland weit reisen, bis man an einen Krankenhaus-Standort mit ähnlich guter Entwicklung komme. Regierungspräsidentin Susanne Bay, die im Crailsheimer Krankenhaus geboren wurde, würdigte die Erweiterung als „starkes Zeichen“ für die Stadt und die Region. Und auch Landrat Bauer verbindet ein ganz persönliches Erlebnis mit dem Klinikum. Hier hat er sich vor etwa einem Jahr ein neues Kniegelenk einsetzen lassen. Auf die Frage, warum er das nicht in Markgröningen oder Stuttgart habe machen lassen, antworte er bis heute, dass „wir im Landkreis ganz hervorragende Ärztinnen und Ärzte haben“.

Auch sein zweites Knie lasse er im Crailsheim machen, kündigte er unter dem Beifall der vielen Ehrengäste in der Eingangshalle des Klinikums an. Ihre Verbundenheit mit dem Klinikum drückte die Crailsheimer Ehrenbürgerin Ulrike Durspekt-Weiler in einem in hohenlohischer Mundart vorgetragenen Gedicht aus. Unter anderem trug sie vor, dass die Crailsheimer Bürgerschaft unendlich dankbar dafür sein könne, ein so excellentes Krankenhaus zu haben.

Von der „rundum gelungenen Baumaßnahme“ (Landrat Bauer) konnten sich die Gäste bei Rundgängen durch den Neubau überzeugen. Sowohl in den Räumen der Geriatrie als auch der Frauenklinik gab es viele anerkennenden Worte und im dritten Stock, in der Wahlleistungsstation, war immer wieder zu hören: „Das ist ja wie in einem Hotel!“ Dass auch die Küche des Klinikums einiges zu bieten hat, zeigte sich beim geselligen Beisammensein, wo nicht nur Minister Lucha begeistert von der Gulaschsuppe und den anderen Köstlichkeiten war.

Ernst Hutter gastiert am 14. März 2026 mit der Stadtkapelle im Crailsheimer Hangar!

Der Förderverein „Freunde und Förderer des Klinikum Crailsheim e.V.“ veranstaltet am Samstag, dem 14. März 2026 ein Benefizkonzert. Als Solist konnte Ernst Hutter, langjähriger Chef der Egerländer Musikanten und Posaunist in der SWR-Big Band gewonnen werden. Er wird gemeinsam mit der Stadtkapelle Crailsheim im Hangar in Crailsheim auftreten. Hutter wird als Solist auf Posaune, Tenorhorn und Euphonium zu hören sein.

Der Vorsitzende des Fördervereins „Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim“, der Unternehmer Stefan Schmidt-Weiss, übernimmt als Sponsor alle Kosten rund um das Konzert, sodass der Reinerlös dem Förderverein zugutekommen wird. Der Förderverein kann so wieder einige wichtige Projekte zur Entwicklung des Crailsheimer Klinikums und optimalen Versorgung der Patientinnen und Patienten unterstützen.

Karten im Vorverkauf für dieses einmalige Musikereignis gibt es in den Shops des Hohenloher Tagblatts in Crailsheim, des Haller Tagblatts in Schwäbisch Hall, der Rundschau in Gaildorf sowie im Rathaus Blaufelden. 

Download:
Benefizkonzert-Flyer

@ www.foerderverein-klinik-crailsheim.de

Ernst Hutter gastiert am 14. März 2026 mit der Stadtkapelle im Crailsheimer Hangar!