„So kann das Jahr gerne weitergehen“, sagte Professor Dr. Alexander Bauer, 1. stellvertretender Vorsitzender der Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim, kürzlich bei einer Spendenübergabe an den Förderverein. Sowohl Carola Schroth von der gleichnamigen Firma mit Sitz in Fichtenau als auch das Ehepaar Brekner aus Kreßberg spendeten jeweils 2500 Euro. Zusammen also 5000 Euro, was Daniel Kunz, den 2. stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins, große Hoffnung macht, „dass sich in den kommenden Monaten noch viele Privatleute und Firmen entschließen, unser Krankenhaus zu unterstützen“.

Professor Dr. Bauer, der nicht nur im Vorstand des Fördervereins sitzt, sondern auch Medizinischer Direktor des Klinikums ist, würdigte bei den Scheckübergaben insbesondere die Arbeit von Carola Schroth. Die Unternehmerin gehe mit gutem Beispiel voran und spende, werbe darüber hinaus aber auch in Wirtschaftskreisen unermüdlich für die Unterstützung des Krankenhauses und sei als Beirätin im Vorstand der Freunde und Förderer des Klinikums so etwas wie die gute Seele des Fördervereins. Carola Schroth wollte bei der Spendenübergabe kein großes Aufheben um ihr Engagement machen. „Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit“, sagte sie, und fügte hinzu: „Jeder und jede von uns kann ganz schnell in die Situation kommen, auf schnelle und kompetente Hilfe in einem Krankenhaus angewiesen zu sein“. Deshalb sei ein leistungsstarkes Krankenhaus in Crailsheim „ein absolutes Muss“.
Das sehen auch Carmen und Hans-Werner Brekner so. Beide sind in Crailsheim aufgewachsen, „das Krankenhaus ist aus der Stadt nicht wegzudenken“, sagen sie. Auch sie betreiben eine Firma, auch sie wissen, dass das Klinikum ein gewichtiger Faktor für die Attraktivität von Crailsheim als Wirtschaftsstandort ist. Dem Förderverein spenden sie, „weil wir da wissen, wo das Geld hinkommt und was mit ihm gemacht wird.“ Über die Verwendung entscheiden die Mitglieder in der jährlichen Hauptversammlung, zuvor legt der Vorstand Vorschläge vor. Der Förderverein mit seinen über 300 Mitgliedern hat mittlerweile mehr als 150 000 Euro Spenden gesammelt.

Bildunterschrift:

Carola Schroth und das Ehepaar Carmen und Hans-Werner Brekner (links) haben jeweils 2500 Euro an die Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim gespendet. Darüber freuen sich die stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins, Professor Dr. Alexander Bauer und Daniel Kunz (rechts).                                                                                                    Foto: privat

Auch beim zweiten Adventssingen des TSV Crailsheim im Schönebürgstadion stand nicht nur die Unterhaltung der rund 400 Besucherinnen und Besucher im Mittelpunkt, sondern auch das soziale Engagement des Vereins. Vorsitzender Klaus-Jürgen Mümmler hatte angekündigt, dass die Spenden dem Förderverein des Klinikums zugutekommen.

Damit machte er einmal mehr deutlich, dass der größte Sportverein in der Stadt nicht nur den Sport im Blick hat. Beim Adventssingen griffen die vorweihnachtlich gestimmten Zuhörerinnen und Zuhörer gerne in den Geldbeutel und so kamen annähernd 2000 Euro zusammen. Der Betrag wurde durch die TSV-Senioren auf 2300 Euro erhöht und dann durch die beiden TSV-Mitglieder Mustafa und Mehmet Koc auf 4600 Euro verdoppelt.

Kein Wunder also, dass kürzlich bei der Übergabe des Spendenschecks an die Freunde und Förderer des Crailsheimer Krankenhauses alle Beteiligten strahlten. TSV-Vorsitzender Klaus-Jürgen Mümmler würdigte das soziale Engagement der Konzertbesucherinnen und -besucher und der TSV-Senioren – und insbesondere das der Familie Koc. Sie betreibt in Crailsheim unter anderem ein Hotel, ein zweites wird demnächst gebaut. Seniorchef Mustafa Koc betonte, dass die Unterstützung des Krankenhauses für ihn eine Herzensangelegenheit sei, „wir leben hier, wir sind Crailsheimer“. Sein Sohn Mehmet, der früher Fußball für den TSV gespielt hat, bezeichnete das Klinikum als „unverzichtbar“, schließlich gebe es nur wenige Menschen, die ohne Krankenhausaufenthalt durchs Leben kommen.

Werner Schmidt, der Geschäftsführer des Klinikums, würdigte die Spende des TSV als „großartige Sache“. Ihn beeindrucke das soziale Engagement des Vereins und er hoffe, dass diese Aktion weitere Vereine, Unternehmen und Menschen in Crailsheim dazu bewege, für den Förderverein zu spenden. Auch dessen Vorsitzender Stefan Schmidt-Weiss zeigte sich begeistert von der TSV-Spendenaktion und wendete sich mit einer besonderen Geste an die Spendenverdoppler Mustafa und Mehmet Koc – er bedankte sich bei ihnen auf Türkisch: „Tesekkür ederim.“

INF0 Wer für die Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim spenden oder dem Verein beitreten will, kann das auf der Homepage des Fördervereins tun: www.foerderverein-klinik-crailsheim.de

Bildunterschrift:

TSV-Vorsitzender Klaus-Jürgen Mümmler übergibt an Professor Dr. Alexander Bauer, den 1. stellvetretenden Vorsitzenden des Fördervereins, den Spendenscheck (Bildmitte). Es freuen sich mit (von links): Klinikum-Geschäftsführer Werner Schmidt, Fördervereinsvorsitzender Stefan Schmidt-Weiss, Mustafa Koc, Dr. Jens Rossek, der Ärztliche Direktor des Klinikums, und Mehmet Koc. Foto: privat

Ein starkes Ergebnis trotz Regenwetter: 37 neue Mitglieder für den Förderverein

Am vergangenen Wochenende war wir mit einem eigenen Stand auf dem Crailsheimer Weihnachtsmarkt vertreten – und die Aktion war ein voller Erfolg! Trotz des durchwachsenen Wetters konnten wir 37 neue Mitglieder gewinnen, die unser Anliegen und unsere Projekte unterstützen möchten.

Die Ehrenamtlichen unseres Vereins haben sich warm eingepackt und voller Energie unseren Stand betreut. An den liebevoll dekorierten Tischen wurden warme Getränke angeboten und interessante Gespräche geführt. Für viele war der Besuch unseres Standes die perfekte Gelegenheit, mehr über unsere Projekte zu erfahren.

Die Fotos sprechen für sich: Eine gemütliche Atmosphäre, engagierte Helferinnen und Helfer und viele Besucher, die mit Interesse und Begeisterung bei uns vorbeischauten. Besonders schön war es zu sehen, wie viele Menschen direkt vor Ort Mitgliedsanträge ausfüllten und damit ihre Verbundenheit zu unserem Klinikum zeigten.

Danke an alle Helfer und Unterstützer!

Ein großes Dankeschön geht an unser Team, das mit viel Herz und Einsatz diesen Auftritt möglich gemacht hat. Auch allen neuen Mitgliedern danken wir herzlich für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung. Gemeinsam setzen wir uns für die Zukunft des Klinikums Crailsheim ein!

Bilder: Förderverein

Erika und Hans Halbritter möchten zum Spenden motivieren

„Wir möchten mit unserer Spende an den Förderverein unseren Dank und unsere Wertschätzung für das Klinikum Crailsheim ausdrücken. Zudem wäre es großartig, wenn wir Andere motivieren könnten, es uns gleich zu tun“, machten Erika und Hans Halbritter bei der Scheckübergabe deutlich. Die Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim sammeln Spenden für die Anschaffung innovativer Medizintechnik, die den Patienten hilft, deren Einsatz von den Krankenkassen aber nicht extra vergütet wird und deshalb im Investitionsplan des Klinikums hinten anstehen. Außerdem lädt der Förderverein im Sommer zum Grillfest ein, um allen Beschäftigten auf dem Klinikcampus Danke für die den Patienten zugewandte Arbeit zu danken.

Auf dem Bild v.l.n.r.: Ärztlicher Direktor Jens Rossek, Hans Erika Halbritter, Klinik-Geschäftsführer Werner Schmidt

Vorstellung des neuen Frühwarnsystems zur Erkennung von Herzkranzgefäßverschlüssen
Chefarzt Professor Dr. Alexander Bauer zeigt den Unternehmern Friedrich und Jan Hanselmann das neue Ultraschallgerät, mit dem Herzkranzgefäße noch genauer als bisher untersucht werden können; ganz links Klinikum-Geschäftsführer Werner Schmidt.                                                 Foto: Andreas Harthan
Chefarzt Professor Dr. Alexander Bauer zeigt den Unternehmern Friedrich und Jan Hanselmann das neue Ultraschallgerät, mit dem Herzkranzgefäße noch genauer als bisher untersucht werden können; ganz links Klinikum-Geschäftsführer Werner Schmidt. Foto: Andreas Harthan

Damit erhöht sich die Geldsumme, mit der der mittlerweile auf mehr als 230 Mitglieder angewachsene Förderverein das Crailsheimer Krankenhaus unterstützt, auf über 100 000 Euro. „Ein großer Erfolg“, so Vereinsvorsitzender Schmidt-Weiss, doch er fügt hinzu: „Da sollte noch mehr gehen“. Für ihn steht fest: „Je mehr Mitglieder und je mehr Spenden, umso besser geht es unserem Klinikum.

Das sehen auch seine Unternehmerkollegen Friedrich und Jan Hanselmann so. Auch für sie ist Crailsheim ohne ein modernes, leistungsfähiges Krankenhaus „nicht vorstellbar“. Und deshalb unterstützen sie den Förderverein, ein Gerät für die Kardiologie anzuschaffen. Auf der Hauptversammlung der Freunde und Förderer des Klinikums im Sommer hatte Professor Dr. Alexander Bauer, Medizinischer Direktor und Chefarzt der Kardiologie, darum gebeten, dass ein Gerät angeschafft wird, mit dem der Zustand von Herzkranzgefäßen mit größtmöglicher Präzision beurteilt werden kann. Dies ermöglicht der intravaskuläre Ultraschall, also ein bildgebendes Verfahren. Es zeigt Bilder mit hoher Auflösung, auf denen die Ärzte kleinste oder drohende Verschlüsse von Herzkranzgefäßen erkennen können. „So können Herzinfarkte verhindert und Leben gerettet werden“, betonte Bauer bei der Vorstellung des Gerätes, das also eine Art Frühwarnsystem ist. Die Herzkranzgefäße sind die Blutgefäße, die den wichtigsten menschlichen Muskel umgeben und das pausenlos tätige Herzmuskelgewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Wenn die Herzkranzgefäße teilweise oder vollständig verstopft sind, droht Lebensgefahr.

Alljährlich veranstaltet die VDK-Ortsgruppe Kreßberg ein Grillfest mit Tombola. Der Erlös wird für gemeinnützige Zwecke verwendet. Dieses Jahr wurden als Empfänger der Spende die Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim ausgewählt. „Wir wollen damit in Zeiten der anstehenden Krankenhausreform unsere Wertschätzung für das so wichtige regionale Klinikum Crailsheim und den ganzen Gesundheitscampus rund um das Krankenhaus unterstreichen. Ganz wichtig finden wir, dass der Förderverein neben der Unterstützung für die Anschaffung von moderner Medizintechnik auch jedes Jahr einen Grillabend für alle Beschäftigten als Dankeschön für die geleistete Arbeit veranstaltet“, betonte Ortsvorstand Wolfgang Meyer. Den Erlös der Tombola stockten zwei VdK – Mitglieder des Ortsverbandes um 475 Euro auf, sodass dem Förderverein insgesamt 1000 Euro übergeben werden konnten. „Großartig und beispielgebend“, bedankte sich Vereinsvorstand Stefan Schmidt-Weiss.

Von links: Fördervereinsvorsitzender Stefan Schmidt-Weiss, Medizinischer Direktor Prof. Dr. Alexander Bauer, die VdK-Vertreter Wolfgang Meyer und Werner Gögelein sowie Klinik-Geschäftsführer Werner Schmidt. Foto: Klinikum Crailsheim

Freuen sich über die Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten im Crailsheimer Kreisklinikum (von links): Eva Sidiropoulos, die Marketingleiterin der Baufirma Leonhard Weiss, Stefan Schmidt-Weiss, geschäftsführender Gesellschafter der Firma und Vorsitzender der Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses und Orthopädie-Chefarzt Dr. Jens Rossek und Rinat Klein, Sektionsleiter der Unfallchirurgie. Foto: Andreas Harthan

Offensichtlich hatte Dr. Jens Rossek, der Ärztliche Direktor des Crailsheimer Krankenhauses, im Sommer bei der Hauptversammlung der Freunde und Förderer des Kreisklinikums den richtigen Ton getroffen, beziehungsweise mit guten Argumenten überzeugt, denn seiner Bitte um finanzielle Förderung der Anschaffung eines neuen Systems für die Orthopädie-Abteilung, um dort Frakturen noch besser versorgen zu können, kam der Verein nun nach. Möglich gemacht hat das eine Spende der Baufirma Leonhard Weiss in Höhe von 20 000 Euro an den Förderverein.

Dass nur wenige Monate zwischen Bitte und Erfüllung vergingen, hat mit einem Crailsheimer zu tun, der sich sehr für das Crailsheimer Krankenhaus ins Zeug legt; mit Stefan Schmidt-Weiss. Er ist Vorsitzender der Freunde und Förderer des Kreisklinikums und er ist geschäftsführender Gesellschafter einer der großen Baufirmen in Deutschland. Als er bei der Hauptversammlung des Fördervereins die Argumente von Orthopädie-Chefarzt Dr. Jens Rossek hörte, war er schnell überzeugt und er wiederum konnte die Mitglieder der Weiss-Geschäftsführerrunde von der Sinnhaftigkeit der Spende überzeugen.
Und so war die Stimmung gut, als Stefan Schmidt-Weiss zusammen mit Marketingleiterin Eva Sidiropoulos den Scheck übergab an Chefarzt Dr. Rossek und seinen Kollegen Rinat Klein, Sektionsleiter der Unfallchirurgie. Rossek verdeutlichte bei der Gelegenheit noch einmal die Vorteile, die das neue Instrumentarium für Plattensysteme zur Behandlung von periprothetischen Brüchen bietet. Das System wird eingesetzt, wenn es zu einer Fraktur insbesondere des Oberschenkels zwischen zwei Prothesen oder in Höhe einer Prothese kommt. Die Platten ermöglichen es, dass bei solchen Knochenbrüchen die Prothese erhalten werden kann. Bislang musste erst die Prothese entfernt und beispielsweise eine längere Hüftprothese eingesetzt werden. Das entfällt nun, weil der Bruch mit Metallplatten stabilisiert werden kann. Die Platten werden unter die Haut oder die Muskulatur eingeschoben, nur für die Schrauben müssen kleine Einstiche vorgenommen werden. Somit kann die Operationszeit verkürzt werden, es kommt zu geringeren Blutverlusten und die Patienten können früher mobilisiert werden. Diese Vorteile fallen gerade bei älteren Patienten erheblich ins Gewicht, betonte Dr. Rossek bei der Scheckübergabe, und bedankte sich bei Förderverein und Spender für die Unterstützung. Die Anschaffung, und da sprach er gleich in doppelter Funktion, als Chefarzt und als Ärztlicher Direktor, ermögliche eine Patientenversorgung „vor Ort in Crailsheim und mit höchster Qualität“.

Wir freuen uns, einen bedeutenden Fortschritt in der medizinischen Ausstattung des Klinikums Crailsheim bekannt zu geben. Dank einer zweckgebundenen Spende des Unternehmens Schubert in Höhe von 24.752 Euro konnte ein hochmodernes Cholangioskopie-Gerät angeschafft werden. Diese innovative Technologie ermöglicht es, die Gallengänge direkt und endoskopisch zu untersuchen – ein echter Meilenstein für die Gastroenterologie im Kreisklinikum.

Das ist ein Meilenstein für die Gastroenterologie im Kreisklinikum.

Chefarzt Dr. Bernhard Braun

Bisher musste bei Verdacht auf Gallen- oder Bauchspeicheldrüsenbeschwerden auf die Cholangiographie zurückgegriffen werden, eine Röntgendarstellung der Gallengänge. Mit der neuen Cholangioskopie kann Dr. Braun nun eine direkte Visualisierung der Gallengänge vornehmen. Ein sehr dünnes Endoskop wird dabei über ein Mutterendoskop in die schmalen Gänge geschoben, und eine Minikamera liefert gestochen scharfe Bilder.

Diese Technik ermöglicht nicht nur die präzise Diagnostik, sondern auch die Durchführung von Biopsien und die Zerstörung von Gallensteinen. Ein kompakter Generator in der Größe eines CD-Players erzeugt die benötigte Hochspannung, die gezielt an der Spitze des Endoskops entladen wird, um die Gallensteine ohne Beschädigung des umliegenden Gewebes zu zerstören.

Diese Spende erhöht nicht nur die Attraktivität des Krankenhauses, sondern ist auch ein starkes Zeichen der Solidarität innerhalb der Crailsheimer Gemeinschaft. Wir bedanken uns bei Ralf und Gerald Schubert, die mit ihrer Spende nicht nur auf die Bedeutung des Crailsheimer Krankenhauses für alle Bürgerinnen und Bürger hinweisen, sondern auch seine Wichtigkeit als Standortfaktor unterstreichen. 

Gemeinsam für eine bessere Gesundheitsversorgung

Die Anschaffung des Cholangioskopie-Geräts ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wir gemeinsam mit unseren Unterstützern die medizinische Versorgung in Crailsheim kontinuierlich verbessern können. Wir danken allen Spendern und Mitgliedern für ihre großartige Unterstützung und freuen uns darauf, gemeinsam weiterhin positive Veränderungen zu bewirken.

Im Bild von links nach rechts: Herr Thomas Grumann, Herr PD Dr. med. Benjamin Knier, Herr Prof. Dr. Alexander Bauer

Als Förderverein freuen wir uns, einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Notfallversorgung im Klinikum Crailsheim leisten zu können. Ab Anfang März wird die telemedizinische Schlaganfallversorgung eingeführt, eine Technologie, die wir dank Ihrer großzügigen Spenden finanziert haben. Dies ermöglicht es, Notfallpatienten mit Verdacht auf einen Schlaganfall schneller und effektiver zu behandeln.

Durch die Telemedizin können wir wertvolle Zeit sparen, die bei einem Schlaganfall entscheidend für das Überleben und die Minimierung von Langzeitschäden wie Sprach- und Bewegungsstörungen ist. Jede Minute zählt, und mit der Teleneurologie können die Behandlungen sehr viel früher beginnen, was die Erfolgsaussichten erheblich steigert.

Die Kooperation mit dem Diak Klinikum in Schwäbisch Hall ermöglicht es, rund um die Uhr auf neurologische Expertise per Videokonferenz zuzugreifen. Unsere Neurologinnen des MVZ Crailsheim unterstützen diese Zusammenarbeit während der Werktage. Diese Verbesserung ist ein großer Schritt in der medizinischen Versorgung unserer Region.

Herr PD Dr. med. Benjamin Knier, Chefarzt der Neurologie am Diak Klinikum, stellte die Technologie und Abläufe kürzlich den Ärzten und Pflegekräften des Klinikums Crailsheim vor. Das Klinik-Team ist über diese bedeutende Errungenschaft dankbar. Der Klinische Direktor, Herr Thomas Grumann, und der Medizinische Direktor, Herr Prof. Dr. med. Alexander Bauer, schätzen das Engagement von Herrn PD Dr. Knier und freuen sich über diese wertvolle Zusammenarbeit.

Unser besonderer Dank gilt Ihnen, den Mitgliedern und Spendern des Fördervereins. Ohne Ihre Unterstützung wäre die Finanzierung der Teleneurologieeinheit nicht möglich gewesen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass das Klinikum Crailsheim auch in Zukunft eine erstklassige medizinische Versorgung bieten kann.

Der Förderverein „Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim e.V.“ hat im vergangenen Jahr eine bedeutende Anschaffung für das Klinikum unterstützt: das ACUTUS Mappingsystem zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Dank einer großzügigen Spende von 18.000 Euro konnte diese fortschrittliche Technologie eingeführt werden .

Das ACUTUS Mappingsystem, das bisher hauptsächlich in großen Zentral- und Universitätskliniken zum Einsatz kam, ermöglicht eine deutlich präzisere Diagnose und Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Es nutzt hochauflösende Karten des Herzgewebes, um die Ursprünge von Arrhythmien genau zu lokalisieren. Dies führt zu verbesserten Behandlungsergebnissen und einer höheren Sicherheit für die Patienten.

Dr. Werner Schmidt, Schatzmeister des Fördervereins, betonte die Bedeutung dieser Anschaffung: „Mit dieser neuen Technologie können wir den Herzpatienten des Klinikums Crailsheim eine wesentlich bessere und schnellere Behandlung bieten. Es ist ein großer Fortschritt für die medizinische Versorgung in unserer Region.“

Die Mitglieder des Fördervereins und alle Unterstützer sind stolz darauf, einen so wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Crailsheim geleistet zu haben. Die nächste Mitgliederversammlung, bei der über weitere Projekte und die Verwendung von Spenden entschieden wird, findet am 26. April 2023 statt. Der Vorstand lädt alle Mitglieder und Interessierten herzlich ein, daran teilzunehmen und sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren .