Starker Partner des Krankenhauses
HAUPTVERSAMMLUNG
Freunde und Förderer des Klinikums stellen in diesem Jahr 42 000 Euro zur Unterstützung des Klinikums Crailsheim zur Verfügung.
„Eine Erfolgsgeschichte“ – so fasste der stellvertretende Vorsitzende Professor Dr. Alexander Bauer bei der jüngsten Hauptversammlung die ersten drei Jahre des Vereins „Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim“ zusammen. Der 2022 gegründete Förderverein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die medizinische Ausstattung des Crailsheimer Krankenhaus weit über den von den Krankenkassen finanzierten Standard hinaus zu verbessern, hat mittlerweile mehr als 300 Mitglieder und wird das Klinikum bis zum Jahresende mit einem Betrag von annähernd 200 000 Euro (Spenden und Mitgliedsbeiträge) unterstützt haben. Das mache einen spürbaren Unterschied im Vergleich zu Krankenhäusern vergleichbarer Größe, die nicht von einem Förderverein unterstützt werden, hob Bauer hervor und bedankte sich bei Spendern und Mitgliedern für den „starken Rückhalt“.
Wie groß die Verbundenheit zwischen Förderverein und Klinikum ist, beweist auch das große Interesse an der Führung durch den neuen Klinikanbau vor der Hauptversammlung. Mehr als 50 Mitglieder ließen sich in zwei Gruppen von Klinikum-Geschäftsführer Werner Schmidt, Ärztlicher Direktor Jens Rossek und den Bauleitern Jochen Fessel und Daniel Straub durch den rund 50 Millionen Euro teuren Neubau führen, der im Januar 2026 eingeweiht wird und der die neue Heimat der Entbindungsstation und der Geriatrie sein wird.
Die Freunde und Förderer des Klinikums haben sich von Anfang an das Ziel gesetzt, die Bedeutung des Krankenhauses für Crailsheim und die ganze Region hervorzuheben. Deshalb ist der Verein regelmäßig auf Veranstaltungen zu Gast, um dort zu informieren und Mitglieder zu werben. Ob Weihnachtsmarkt oder Gesundheitsmesse in Crailsheim oder Muswiese in Rot am See, insbesondere die Vorstandsmitglieder Carola Schroth und Daniel Kunz ermöglichen mit ihrer Tatkraft und ihrem Organisationstalent immer wieder solche Auftritte, hob Alexander Bauer in Stellvertretung des kurzfristig verhinderten Vorsitzenden Stefan Schmidt-Weiss hervor.
Dem Förderverein war es auch von Anfang an wichtig, nicht nur die Geräteausstattung des Crailsheimer Krankenhauses zu verbessern, sondern auch die Arbeit des Personals zu würdigen. Dank der Unterstützung der Freunde und Förderer des Klinikums konnte in diesem Jahr schon das dritte Campusfest veranstaltet werden – ein Fest für das Personal. Wie gut es ankommt, belegt eine Mail, die Schatzmeister Werner Schmidt von einem Mitarbeiter des Krankenhauses bekommen hat. Darin heißt es: „Ich habe nur glückliche Kolleginnen und Kollegen gesehen, alle sind voll des Lobes.“
In 2025 stellt der Förderverein 42 000 Euro zur Verfügung, wobei das meiste Geld der Kardiologie zugutekommt. Chefarzt Professor Dr. Alexander Bauer stellte bei der Hauptversammlung ein neues System vor, in dessen Mittelpunkt ein mit künstlicher Intelligenz arbeitendes Elektrokardiogramm (EKG) steht. Dieses EKG kann bei Rhythmusstörungen feststellen, wo genau diese im Herzen entstehen. So ist es oft möglich, auf eine invasive Diagnostik zu verzichten, was Zeit und Kosten spart und Patienten schont. Geld stellt der Verein aber auch für die Unterstützung des ehrenamtlichen Besuchsdienstes, für die Betreuung von ausländischen Pflegekräften und für die Unterstützung von nebenberuflicher Weiterbildung von Klinikpersonal zur Verfügung. So möchten die Freunde und Förderer des Klinikums ihren Beitrag leisten zur ständigen Verbesserung des Leistungsspektrums des Crailsheimer Krankenhauses.
INFO Mehr Informationen zum Förderverein gibt’s unter www.foerderverein-klinik-crailsheim.de. Auf der Homepage finden sich auch ein Mitgliedsantrag.
Bildunterschriften:
Foto1:

Auf der Hauptversammlung der „Freunde und Förderer des Klinikums Crailsheim“ wurde über die Verwendung von mehr als 40 000 Euro an Spendengeldern in diesem Jahr abgestimmt.

Bei der Besichtigung des Krankenhaus-Neubaus informierte Ärztlicher Direktor Dr. Jens Rossek über die Nutzung der neuen Räume.
Fotos: privat





